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Stellenausschreibung

Der Wasserverband „Kleine Elster“, Sitz in 04924 Winkel, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

bzw. Ver- und Entsorger Fachrichtung Wasserversorgung

 

in Vollzeit mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden.

Das Arbeitsgebiet umfasst das Versorgungsgebiet des Zweckverbandes mit seinen Wassergewinnungsanlagen und einem Rohrleitungsnetz von ca. 60 km.

Aufgabenbereich:

  • Betreibung und Unterhaltung der eigenen Wassergewinnungsanlagen und

des Rohrleitungsnetzes

  • Unterstützung und Überwachung von Reparatur- und Instandsetzungsmaßnahmen
  • Mitwirkung bei Investitionsmaßnahmen
  • Beseitigung von Störungen
  • Information und Beratung von Kunden zu technischen Problemen der Wasserversorgung
  • Teilnahme am Bereitschaftsdienst

Wir erwarten von Ihnen:

  • eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Wasserversorgungstechnik, Installation,

Rohrleitungsbau, Anlagenmechanik oder vergleichbarer Berufsabschluss mit Erfahrungen in der Wasserversorgung

  • PKW-Führerschein
  • Teamfähigkeit
  • selbständiges und verantwortungsvolles Arbeiten und Handeln
  • körperliche Belastbarkeit
  • regelmäßigen Bereitschaftsdienst
  • Wohnsitz in der Nähe des Versorgungsgebietes

Was wir Ihnen bieten können:

  • interessante und vielseitige Tätigkeit
  • verantwortungsvolles und sehr abwechslungsreiches Aufgabengebiet
  • Vergütung nach den tarifrechtlichen Bestimmungen des öffentlichen Dienstes, TVöD

mit Rufbereitschaftszulagen

  • Eingruppierung erfolgt nach Qualifikation
  • Möglichkeiten zur bedarfsorientierten Fort- und Weiterbildung

Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte an den
Wasserverband „Kleine Elster“, Hauptstraße 5, 04924 Winkel.

Bitte beachten Sie:

Wir senden grundsätzlich keine Bewerbungsunterlagen zurück!

Legen Sie deshalb Kopien bei. Sollten Sie die Unterlagen zurückhaben wollen, fügen Sie bitte einen ausreichend frankierten und adressierten Rückumschlag bei.

 

Verbandsgebiet


verbandsgebiet
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Die Gemeinde Tröbitz, die Stadt Bad Liebenwerda für die Ortsteile Lausitz, Maasdorf, Möglenz, Theisa und die Stadt Uebigau-Wahrenbrück außer den Ortsteilen Bahnsdorf, Bomsdorf, Drasdo, Langennaundorf, München, Neudeck, Wiederau und Uebigau sind zum Zweckverband Wasserverband "Kleine Elster" zusammengeschlossen.

Aufgabe des Zweckverbandes ist es, im vorgenannten Gebiet die Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen, das anfallende Schmutzwasser zu beseitigen und zu behandeln sowie die hierzu erforderlichen öffentlichen Anlagen zu planen, zu errichten, zu betreiben und zu unterhalten.

Datenschutzerklärung

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Speicherung von Zugriffsdaten

Bei jeder Anforderung einer Datei aus dieser Internetpräsenz werden Zugriffsdaten gespeichert. Jeder Datensatz besteht aus:
- dem Namen der Datei
- dem Datum und der Uhrzeit der Anforderung
- der übertragenen Datenmenge
- dem Zugriffsstatus (Datei übertragen, Datei nicht gefunden etc.)
- einer Beschreibung des Typs des verwendeten Webbrowsers

Die gespeicherten Daten werden ausschließlich zu statistischen Zwecken ausgewertet, eine Weitergabe an Dritte, auch in Auszügen, findet nicht statt.

Speicherung, Bearbeitung, Nutzung und Löschung personenbezogener Daten

Innerhalb dieser Internetpräsenz besteht die Möglichkeit, uns personenbezogene Daten zu übermitteln. Personenbezogene Daten sind Informationen, die genutzt werden können, um Ihre Identität zu erfahren. Darunter fallen personenbezogene Informationen wie z. B. Ihr Name, Adresse, Postanschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Ihre IP-Adresse sowie Cookies. Hinsichtlich Ihrer personenbezogenen Daten weisen wir gemäß § 33 Bundesdatenschutzge-setz (BDSG) darauf hin, dass diese nach Maßgabe der anwendbaren Datenschutzbestimmungen gespeichert und/oder übertragen werden.

Zu diesen personenbezogenen Daten sollten Sie folgendes wissen:

Grundsätzlich besteht gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu diesen Daten für Sie
- ein Recht auf Auskunft und Information zu den über Sie erhobenen Daten, die Berichtigung Ihrer Daten, auf Löschung Ihrer Daten, das Recht auf die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten, das Recht auf Widerspruch gegen die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung und das Recht, gegen eine Datenübertragbarkeit vorzugehen,
- ein Recht auf Widerruf der vorherigen Einwilligung,

- ein Beschwerderecht bei der für unsere Körperschaft zuständigen Aufsichtsbehörde:

Landesbeauftragte für den Datenschutz Brandenburg

Stahnsdorfer Damm 77

14532 Kleinmachnow

Tel.: 033203 356 0

Fax: 033203 – 356 49

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.lda.brandenburg.de

 
- ein Recht auf Übertragung Ihrer Daten

Die Bereitstellung der Daten erfolgt im vorliegenden Fall auf der Grundlage der DSGVO, der entsprechenden Bundes- und Landesgesetze (insbesondere des TMG, des BDSG und des brandenburgischen Datenschutzgesetzes).


Das Recht auf Auskunft gibt Ihnen als Betroffenem das Recht, in angemessener Zeit über die über Sie erhobenen Daten und ihre Verarbeitung informiert zu werden.
Grundlage und Zweck der Verarbeitung ist die Durchführung der der Kommune obliegenden Arbeiten und gesetzlich zugewiesenen Aufgaben. Dazu gehört es auch, möglichst über die Interessen der Bürger und durch diese nachgefragte Informationen auf Seiten der kommunalen Verwaltung informiert zu sein.

Sie können einer Verarbeitung widersprechen, wenn
- die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird,
- die Verarbeitung unrechtmäßig ist,
- sich der Zweck der Verarbeitung erledigt hat, die Daten aber zur Geltendmachung von Rechtsansprüchen des Betroffenen notwendig sind oder
- Sie ein Widerspruchsrecht gemäß DSGVO haben.

Dritte oder andere Organisationen werden grundsätzlich nicht über die erhobenen Daten und/oder die Personen informiert, deren Daten erhoben worden sind. Die Dauer der Speicherung erfolgt bis längstens zum Ablauf des Kalenderjahres, welches auf das Jahr folgt, in welchem diese Daten gespeichert worden sind.

Was bedeutet nun das Recht auf Berichtigung gemäß DSGVO?

Es gibt den Betroffenen die Möglichkeit, die Vervollständigung seiner personenbezogenen Daten ohne unangemessene Verzögerung einzufordern. Sie können zudem die Übertragung von Ihnen gespeicherter Daten auf andere Netzwerke verlangen.

Wann müssen Ihre Daten gemäß DSGVO gelöscht werden (Recht auf „Vergessenwerden“)?
Dies ist der Fall, wenn
- die Speicherung der Daten nicht mehr notwendig ist,
- der Betroffene seine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen hat,
- die Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden oder
- eine Rechtspflicht zum Löschen nach EU- oder nationalem Recht besteht.

Wann findet Ihr Recht auf „Vergessenwerden“ keine Anwendung?

Dies geschieht, wenn
- das Recht auf freie Meinungsäußerung bzw. die Informationsfreiheit überwiegen, weil also das Informationsinteresse Dritter so groß ist,
- die Datenspeicherung der Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung dient,
- das öffentliche Interesse im Bereich der öffentlichen Gesundheit überwiegt,
- Archivzwecke oder wissenschaftliche und historische Forschungszwecke entgegenstehen oder
- die Speicherung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprü-chen erforderlich ist.

Im Übrigen werden personenbezogene Daten absolut vertraulich behandelt und nur mit Ihrer gesonderten vorherigen Zustimmung an Dritte weitergeleitet. Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass der Datenschutz in offenen Netzen wie dem Internet nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht vollständig gewährleistet werden kann. Wir wissen das Vertrauen zu schätzen, das Sie uns entgegenbringen, und wenden äußerste Sorgfalt an, um Ihre persönli-chen Angaben zu schützen. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich auch direkt an uns wen-den.

Sie sollten ferner beachten, dass bei einer unverschlüsselten Übermittlung von Daten im Internet die Möglichkeit besteht, dass Dritte sie zur Kenntnis nehmen oder verfälschen. Für den Fall, dass im Zusammenhang mit dieser Website Newsletter, Kontaktformulare oder Verbindungen zu sozialen Medien genutzt werden, was sich je nach Bedarf ändern kann, wer-den Sie über diese Nutzung informiert.


SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

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Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.


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Server-Log-Dateien

Der Provider unseres Internetangebotes erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

- Browsertyp und Browserversion
- verwendetes Betriebssystem
- Referrer URL
- Hostname des zugreifenden Rechners
- Uhrzeit der Serveranfrage
- IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.

Grundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Der Webseitenbetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Webseite – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.


Google Web Fonts

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Zu diesem Zweck muss der von Ihnen verwendete Browser Verbindung zu den Servern von Google aufnehmen. Hierdurch erlangt Google Kenntnis darüber, dass über Ihre IP-Adresse unsere Website aufgerufen wurde. Die Nutzung von Google Web Fonts erfolgt im Interesse einer einheitlichen und ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar.

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Weitere Informationen zu Google Web Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://www.google.com/policies/privacy/.

Gesetzliche Grundlagen und Leitfaden


Gesetzliche Grundlagen

- Richtlinie 91/271/EWG des Rates über die Behandlung von kommunalen Abwasser vom 21. Mai 1991(ABl. EG 1991, Nr. L 135/40) in der derzeit geltenden Fassung

- Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz) vom 19. August 2002 (BGBl. I S. 3245) in der derzeit geltenden Fassung

- Brandenburgisches Wassergesetz vom 08. Dezember 2004 (GVBl. I/05 S. 50) in der derzeit geltenden Fassung

- Verordnung über Anforderungen an das Einleiten an Abwasser in Gewässer (Abwasserverordnung) vom 17. Juni 2004 (BGBl. I 1108, 2625) in der derzeit geltenden Fassung

- Brandenburgische Kommunalabwasserverordnung vom 18. Februar 1998 (GVBl. II/98 S. 182) in der derzeit geltenden Fassung

- Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung – Richtlinie über den Einsatz von Kleinkläranlagen (Amtsblatt für Brandenburg Nr. 17 vom 30.April 2003)


Leitfaden der Errichtung einer Kleinkläranlage

1. Welche Kleinkläranlage will ich auf meinem Grundstück errichten und betreiben ? Welche Möglichkeiten gibt mein Grundstück her (Flächenbedarf, Grundwasserstände, Einleitmöglichkeiten)? Ist meine vorhandene Anlage weiter als Vorklärung nutzbar? Kann meine vorhandene Anlage auf- oder nachgerüstet werden? Anfragen einschl. Angebote einholen.

2. Stellen eines Antrages auf Erteilung einer wasserrechtliche Erlaubnis zum Betreiben einer Kleinkläranlage beim Landkreis Elbe-Elster, Umweltamt, Nordpromenade 4 a, 04916 Herzberg.

3. Die wasserrechtliche Erlaubnis wird befristet. Die Befristung beruht auf § 28 Brandenburgisches Wassergesetz und beträgt 15 Jahre.

4. Nach Erhalt der wasserrechtlichen Erlaubnis kann der Bau erfolgen.

5. Nach Fertigstellung der Anlage ist eine Bauabnahme bei der unteren Wasserbehörde zu beantragen. Mit der Abnahme erhält der Bauherr ein Abnahmeprotokoll.

6. Die Wartung der Abwasserbehandlungsanlage hat durch einen Fachmann zu erfolgen. Mit der Abnahme der Abwasserbehandlungsanlage ist ein Wartungsvertrag der unteren Wasserbehörde vorzulegen.

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Hinweise für Betreiber von Kleinkläranlagen

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Grundsätze

Die ordnungsgemäße Schmutzwasserbeseitigung ist Teil des Gewässerschutzes und wesentliche Voraussetzung für die Nutzung und Bewirtschaftung der Grund- und Oberflächengewässer.

Die dezentrale Schmutzwasserbeseitigung mittels Kleinkläranlagen (KKA) richtet sich an den gleichen Schutzzielen und Anforderungen für die Gewässer aus wie die zentrale Schmutzwasserbeseitigung. Diese ergeben sich aus den betreffenden EU-Richtlinien zum Gewässerschutz, dem Wasserhaushaltsgesetz, der Abwasserverordnung, der Grundwasserverordnung und der Brandenburgischen Kommunalabwasserverordnung.

Auf Grundstücken, die längerfristig nicht bzw. nie an eine öffentliche Schmutz- wasserkanalisation angeschlossen werden, müssen zur ordnungsgemäßen Schmutz- wasserentsorgung und – behandlung KKA oder abflusslose Gruben (AFG) errichtet werden. Die Errichtung von AFG wird erforderlich, wenn z.B. die Entsorgung über eine KKA aufgrund der täglich anfallenden Schmutzwassermenge oder aus anderen Gründen nicht möglich ist.

Die Ableitung von gereinigtem Schmutzwasser in einen angrenzenden Graben oder über eine Versickerungsanlage in das Grundwasser erfüllt den Tatbestand einer Gewässerbenutzung, für die gemäß §§ 2, 3, 7 und 7a des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) eine wasserrechliche Erlaubnis der zuständigen Unteren Wasserbehörde vorliegen muss.

Gewässerbenutzungen ohne erforderliche wasserrechtliche Erlaubnis können gemäß § 41 WHG als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld geahndet werden.

Für die Bemessung, Errichtung, Betrieb und Wartung von KKA ist die DIN 4261, Teil 1-4 maßgebend. Als weitere Arbeitsgrundlage ist im Land Brandenburg die „Richtlinie über den Einsatz von KKA" vom 28.03.2003 zu beachten.

Der Neubau von KKA und AFG bedarf gemäß der Brandenburgischen Bauordnung einer Baugenehmigung. Für den Neubau einer KKA ist eine wasserrechtliche Erlaubnis bei der Unteren Wasserbehörde einzuholen.

Vorhandene KKA, die sich aufgrund ihrer Bauart und ihres baulichen Zustandes dem Stand der Technik anpassen lassen, können technologisch für eine Schmutzwasserbelüftung nachgerüstet werden. Für die Anpassung ist ebenfalls bei der Unteren Wasserbehörde eine wasserrechtliche Erlaubnis zu beantragen.

Grundsätzlich ist für alle KKA und AFG eine Dichtigkeitsprüfung durch eine zugelassene Fachfirma nachzuweisen.


Voraussetzungen

Eine Einleitung des gereinigten Schmutzwassers in stehende Gewässer ist grundsätzlich unzulässig. Ausgenommen hiervon sind eigens für die KKA angelegte Schönungsteiche, die zum Untergrund hin abgedichtet wurden.

Eine Einleitung des gereinigten Schmutzwassers in ein fließendes Gewässer – z.B. Graben – ist nur zulässig, wenn in diesem eine ganzjährige und ausreichende Wasserführung gewährleistet ist.

Versickerungsanlagen müssen je nach Untergrund ausreichend bemessen werden.

Der Mindestabstand ab Unterkante der Versickerungsanlage bis zum höchsten Grundwasserstand muss je nach Bodenart grösser als 1,50 m sein.

Bereits bei der Planung der KKA ist zu beachten, dass für erforderliche Nachbehandlungsanlagen wie z.B. Pflanzenbeet und Schönungsteich ausreichend Grundstücksfläche zur Verfügung steht und Nachbargrundstücke nicht in ihrer Nutzung beeinträchtigt werden.

Die sich aus bau- und wasserrechtlichen Vorschriften ergebenden Mindestabstände sind einzuhalten.

Der Abstand zwischen der Versickerungsanlage und dem nächsten Brunnen muss mindestens 50 m betragen.

KKA sind prüfzeichenpflichtige Baukörper. Die erforderliche allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Institutes für Bautechnik Berlin ist bei der Antragstellung nachzuweisen.

Der KKA ist ausschließlich häusliches Schmutzwasser zuzuführen. Gewerblich belastetes Schmutzwasser, Fremdwasser, Niederschlagswasser sowie Jauche und mineralöl-verunreinigtes Wasser oder sonstige gefährliche Flüssigkeiten dürfen der KKA nicht zugeleitet werden.

Antragsunterlagen

Es ist ein Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis in einfacher Ausfertigung mit allen erforderlichen schmutzwasserrelevanten Angaben zum Grundstück bei der Unteren Wasserbehörde einzureichen, dabei ist die Stellungnahme des Wasserverbandes eingeschlossen.

Mit dem Auszug aus der Liegenschaftskarte ist ein Grundstückslageplan beizufügen, welcher die KKA, Schächte, Nachbehandlungsanlagen, den Gebäudebestand und die

Einleitstelle beinhaltet, wo auch die entsprechenden Abstände ersichtlich sind.

Weiterhin sind Angaben zum Hersteller, Typ und Bauart der KKA oder des Nachrüstsatzes zu machen, sowie welche Fachfirma die Installation und Errichtung vornimmt.


Abnahme, Betrieb, Kontrolle und Wartung

Die Fertigstellung einer KKA oder deren Nachrüstung ist der Unteren Wasserbehörde mitzuteilen, worauf deren Abnahme erfolgt.

Zur Gewährleistung und Überwachung der Funktionstüchtigkeit der Anlage ist mit einer sachkundigen Firma ein Wartungsvertrag abzuschließen.

Der Wartungsvertrag ist bei der Abnahme der Anlage zur Kontrolle vorzulegen.

Die ständige Kontrolle der in der wasserrechlichen Erlaubnis erteilten Auflagen und Bedingungen obliegt dem Gewässerbenutzer.

Er ist verpflichtet, über alle beim Betrieb der KKA auftretenden Unregelmäßigkeiten unverzüglich die Untere Wasserbehörde zu verständigen.

Über die laufende Unterhaltung und Kontrolle sowie die Schlammabfuhr sind Aufzeichnungen in einem Betriebstagebuch vorzunehmen, welches bei entsprechenden Kontrollen vorzulegen ist.

Für die Einleitung des gereinigten Schmutzwassers in das Gewässer werden Überwachungswerte vorgegeben. Der Gewässerbenutzer ist zur Eigenkontrolle dieser Werte verpflichtet.

Bei Überschreitung der Überwachungswerte ist die Untere Wassserbehörde unverzüglich zu informieren. Es sind sofortige Maßnahmen zur Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit der KKA einzuleiten.


Hinweis:

Haushalte mit AFG, welche nicht regelmäßig entsprechend des vorhandenen Trinkwasserverbrauches durch ein zugelassenes Entsorgungsunternehmen entleert werden und KKA, die keine biologische Reinigungsstufe besitzen, sind zur Zahlung einer Grundgebühr, entsprechend der gültigen „Fäkaliensatzung" verpflichtet.


Weitere Auskünfte erteilen :


Wasserverband „Kleine Elster" , Hauptstraße 5, 04924 Winkel

Frau Berg - Telefon: 035341 / 6010

Email : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Landreis Elbe – Elster, Umweltamt, Untere Wasserbehörde, Nordpromenade 4 a, 04916 Herzberg

Herr Schilha - Telefon: 03535 / 46-9326

Email : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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